Chinas Staatschef Xi: USA erhalten in Kürze zwei neue Pandas
China setzt seine berühmte „Panda-Diplomatie“ fort: Der chinesische Staatschef Xi Jinping kündigte am Donnerstag bei seinem Staatsbesuch in Washington an, der Zoo in Atlanta im Südosten der USA werde in Kürze zwei neue Riesenpandas erhalten. „In wenigen Tagen werden zwei Pandas, Ping Ping und Fu Shuang, in ihrem neuen Zuhause im Zoo Atlanta ankommen und die amerikanische Bevölkerung kennenlernen“, sagte Xi.
China hatte die Leihgabe bereits im Frühjahr angekündigt. Auf der Webseite des Zoos von Atlanta prangte die Aufschrift „Coming Soon“ neben einem Bild mit den Augen eines Pandabären. Der Zoo in der Hauptstadt des Bundesstaats Georgia hat nach eigenen Angaben bereits seit mehr als 25 Jahren ein Abkommen mit Peking. Dort wurden demnach sieben Pandas als Nachkommen eines ursprünglich von China ausgeliehenen Panda-Paares geboren.
Auch der nationale Zoo in der Hauptstadt Washington hatte vor knapp zwei Jahren ein neues Panda-Pärchen erhalten. Das Pandaweibchen Qing Bao und Männchen Bao Li sind zwei der Hauptattraktionen des Tierparks.
Mit seiner Panda-Diplomatie will China international Einfluss nehmen. Dabei werden Pandas für einige Jahre an Staaten ausgeliehen, um diese gegenüber Peking wohlgesonnen zu stimmen. Im Jahr 1972 wurden nach einem China-Besuch des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon die ersten Pandabären in die Vereinigten Staaten gebracht.