Sossusvlei: Vier Deutsche sterben bei Flugzeugabsturz in Namibia
Eine kleine Gruppe deutscher Touristen wollte Namibias berühmte rote Sanddünen besuchen. Doch ihr einstündiger Flug von Windhuk nach Sossusvlei kam nie an.
In Namibia sind nach Angaben der Fluggesellschaft Desert Air beim Absturz einer kleinen Propellermaschine alle vier Insassen ums Leben gekommen. „An Bord des Flugzeugs befanden sich ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige“, hieß es in einer Mitteilung. „Leider gab es keine Überlebenden.“ Auch der Pilot hatte die deutsche Staatsangehörigkeit.
Desert-Air-Chef Willem de Wet sprach den Familien sein Beileid aus.
Ursache für Absturz in Namibia unklar
Zu den Opfern gehören die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, Silke Lohmiller, sowie ihr Ehemann Richard und der gemeinsame Sohn. Sie stammten aus der Region Heilbronn. Lohmiller war nach Angaben der Stiftung mehr als vier Jahrzehnte für die Schwarz Unternehmensgruppe tätig, zu der Lidl und Kaufland zählen.
Die Touristen seien am 10. Mai mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk abgeflogen. Der Kleinflieger hätte demnach etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Morgen danach gefunden worden.
Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet, hieß es weiter. Bislang sei die Absturzursache unklar.
Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.
Hinweis: Es wurden Informationen zu den Opfern aktualisiert.