Am 20. September starb Presley Gerber mit 27 Jahren in einer Reha-Einrichtung in Los Angeles. Nun werden Details zu seinen letzten Tagen bekannt. Presley Gerber hatte seinen Kampf gegen Sucht und psychische Probleme in den vergangenen Jahren nicht verborgen gehalten. Kurz vor seinem Tod am 20. September 2026 hatte er sich in eine Reha-Einrichtung in Santa Monica begeben. Das berichtet das US-Promiportal "Page Six" unter Berufung auf einen Insider. Demnach hatte Gerber die Einrichtung "an diesem Wochenende" aufgesucht, weil "er wusste, dass er Hilfe brauchte". Gerber lebte zum Zeitpunkt seines Todes gemeinsam mit mehreren Menschen in der Therapie-Einrichtung, die sich als betreutes "Sober House" versteht – also ehemaligen Suchtkranken ein strukturiertes und suchtmittelfreies Wohnumfeld ermöglicht. Trauer um Presley Gerber: Erste Hinweise auf die Todesursache Cindy Crawfords Sohn mit 27 Jahren gestorben: Presley Gerbers letzter Instagram-Post Das Notrufprotokoll Ein von "Page Six" eingesehenes Notrufprotokoll zeigt, dass zunächst ein Herzstillstand gemeldet wurde. Kurz darauf folgte ein zweiter Anruf wegen eines möglichen Drogenmissbrauchs. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten aus und waren dem Bericht zufolge drei Stunden vor Ort. Das Büro des Leichenbeschauers von Los Angeles County teilte mit, dass Gerber um 9.45 Uhr für tot erklärt wurde. Die Todesursache ist noch nicht abschließend geklärt. Suchtprobleme und seine psychische Gesundheit Gerber hatte in der Vergangenheit offen über seine Suchtprobleme und seine psychische Gesundheit gesprochen. Im Jahr 2019 wurde er in Beverly Hills wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angeklagt und zu drei Jahren Bewährung sowie einem Anti-Alkohol-Programm und zwei Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Im Jahr 2024 sprach er öffentlich über eine damals bestehende, starke Opioidabhängigkeit. Im Dezember 2025 gab er bekannt, fünf Monate lang keinen Alkohol getrunken zu haben, und nannte die Medikamente, die er einnahm, darunter Xanax gegen Panikattacken, Buprenorphin und Ketamin. Im November 2025 hatte Gerber auf Instagram erklärt: "Ich musste einen Schritt zurücktreten und mich eine Weile um meine eigene psychische Gesundheit kümmern. Aber ich komme zurück, stärker, klarer und bewusster als je zuvor." Gerber nutzte seine Bekanntheit auch, um dem Thema mentale Gesundheit eine Plattform zu geben: Mit seiner Initiative "Mental Health Mondays" ermutigte er Menschen dazu, offen über ihre seelischen Probleme zu sprechen. "Ich bin stolz, dass etwas, das ich ins Leben gerufen habe, andere inspiriert und eine größere Bewegung rund um Offenheit und Heilung ausgelöst hat", schrieb er damals. Enges Verhältnis zu seiner Familie Im März 2026 postete Gerber ein Video aus einer Wellness-Einrichtung in Mexiko auf Instagram. Es zeigte ihn während eines Rituals, das er mit der psychoaktiven Substanz Ibogain durchführte. Diese wird als mögliche Behandlung bei Traumata und Suchterkrankungen erforscht. Gerber beschrieb, wie er sich seinen Ängsten stellte und langsam wieder zu sich gefunden habe. Seine Mutter kommentierte, er sei ein "Kämpfer", seine Schwester schrieb, sie sei "verdammt stolz" auf ihn. Presley Gerber fand in seiner Familie den größten Rückhalt. Ein Insider sagte dem "People"-Magazin nach dem Tod des 27-Jährigen: "Es handelte sich hier keineswegs um eine Situation, an der zwei abwesende Hollywood-Eltern beteiligt waren. Cindy und Rande hätten nicht unterstützender sein können. Sie waren immer für ihn da und haben alles getan, um ihm zu helfen." In der Woche vor seinem Tod hatte Gerber US-Medienberichten zufolge viel Zeit mit seiner Familie verbracht, besonders mit seinem Vater Rande Gerber. Die Familie bat in einer gemeinsamen Erklärung um "Privatsphäre in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit".