Haushalt: Urinstein ist schwer zu beseitigen – aber mit diesem Hausmittel klappt's
Urinstein ist unappetitlich, aber Stammgast in so mancher Toilettenschüssel. Entfernen kann man ihn oft nur schwer. Doch eine Küchenzutat macht den Ablagerungen den Garaus.
Hartnäckige Ablagerungen in der Toilettenschüssel sind unschön, unhygienisch und peinlich, wenn Besuch kommt. Sie lassen sich mit gewöhnlichen Reinigern aber häufig kaum beseitigen. Wer nicht gleich zu teuren Spezialprodukten greifen möchte, kann jedoch auf ein einfaches Hausmittel zählen: Mit der passenden Methode lässt sich die Keramik wieder sauber bekommen. Ohne Ihre Finanzen oder die Umwelt zu ruinieren.
Das Zaubermittel ist Natron. Eine simple Kombination aus Essig und Natron kann bei leichten bis mittleren Ablagerungen helfen. Dafür werden ein bis zwei Tassen (gemeint sind eher kleine Tassen, keine massiven Kaffeebecher) normaler Essig aus der Küche in die Toilettenschüssel gegeben. Anschließend kommen zwei bis drei Esslöffel Natron hinzu. Die Mischung wird mit der Toilettenbürste verrührt und verteilt, insbesondere an den betroffenen Stellen. Nach etwa 20 Minuten Einwirkzeit können die Rückstände noch einmal kräftig bearbeitet und anschließend weggespült werden. Eventuell kann ein zweiter Durchgang erforderlich sein.
Hausmittel gegen Urinstein – mit Wumms!
Oder Sie gehen direkt einen Schritt weiter und wählen die Mischung für härtere Fälle: Zitronensäure lässt sich mit Natron kombinieren und kann dabei helfen, Verschmutzungen zu lösen. Das Pulver bekommen Sie in Drogeriemärkten, Baumärkten, größeren Supermärkten und im Reinigungsfachhandel. Für die Mischung empfiehlt sich ein Verhältnis von drei Tassen Natron zu einer Tasse Zitronensäure. Werden beide Pulver direkt in der Toilettenschüssel gemixt, entsteht eine schäumende Reaktion. Nach dem Aufschäumen können die betroffenen Stellen mit der Bürste gereinigt und gründlich abgespült werden.
Wenn die genannten Methoden nicht ausreichen, kann ein WC-Reinigungsstein helfen. Solche Steine bestehen beispielsweise aus gepresstem Lavagestein oder Glasschaum und tragen Ablagerungen durch vorsichtige mechanische Bearbeitung ab. Dabei sollte behutsam vorgegangen werden, damit die Keramik nicht zerkratzt wird. Diese Methode braucht ein bisschen Eigenleistung, kommt aber ohne Chemie aus.
Vorbeugen ist besser als Nachschrubben
Auch Cola wird gelegentlich als Hausmittel gegen Ablagerungen empfohlen. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Säuren, die bestimmte Verkrustungen angreifen können. Dazu wird das Getränk in die Toilettenschüssel gegeben und über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Morgen lassen sich gelöste Rückstände möglicherweise leichter abbürsten. Bei stark ausgeprägtem Urinstein ist die Wirkung allerdings begrenzt.
Am wirksamsten ist es jedoch, Urinstein gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich Rückstände über längere Zeit festsetzen und zu den gefürchteten dicken Schichten verhärten.