Trumps Ex-Sprecherin: Karoline Leavitt lästert über Nachfolgerin Katie Zacharia
Donald Trumps Ex-Sprecherin Karoline Leavitt hat sich kritisch zu ihrer geschassten Nachfolgerin Katie Zacharia geäußert. Jetzt darf sie wohl bei der Neubesetzung mitentscheiden.
Karoline Leavitt hat sich kritisch über ihre Nachfolgerin als Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, geäußert. „Die Aufgabe war offensichtlich nichts für sie“, sagte Leavitt dem Sender Fox News. „Manchmal weiß man erst, wie sich jemand schlägt, wenn die Person tatsächlich vor die Presse tritt.“
Zacharia schied nach nur fünf Tagen aus dem Amt. Zuvor hatte ihr erstes Pressebriefing Kritik ausgelöst. Zudem war bekannt geworden, dass sie keine Anwaltszulassung besaß – obwohl sie sich öffentlich als Anwältin bezeichnet hatte. Trump legte ihr daraufhin einen Rücktritt nahe.
Leavitt bezeichnete die Position als „einen der schwierigsten Jobs in der Politik“. Entscheidend sei, Trumps Politik zu verstehen und auch in konfrontativen Situationen bestehen zu können: „Er weiß, dass er jemanden braucht, der durchsetzungsfähig und klug ist, seine Politik versteht, loyal ist und sich vor die Presse stellen und kämpfen kann.“
Karoline Leavitt preist Donald Trump – und sich selbst
Leavitt betonte insbesondere die Bedeutung gründlicher Vorbereitung. Über ihre eigene erste Pressekonferenz sagte sie: „Ich habe mich unglaublich intensiv vorbereitet, besonders auf die erste Pressekonferenz. Ich habe mich voll und ganz in die Vorbereitung gestürzt. Ich habe gelesen, gelernt, mit jedem Kabinettsmitglied gesprochen und mit dem Präsidenten.“
Zugleich müsse das Team auch bei Auseinandersetzungen professionell bleiben. In einem früheren Gespräch mit der Journalistin Miranda Devine erklärte Leavitt: „Im Raum für die Pressebriefings kann es konfrontativ zugehen, manchmal auch hinter den Kulissen. Aber ich sage unserem Team, dass wir professionell bleiben und der Presse Fakten liefern müssen. Und niemand macht das besser als Präsident Trump.“
Suche nach einer neuen Besetzung
Katie Zacharia erklärte nach ihrem Ausscheiden, sie bereue ihre Entscheidung nicht. Der „California Post“ sagte sie: „Ich bin stolz darauf, dass ich zugesagt habe, meinen Überzeugungen treu geblieben bin und den Präsidenten weiter unterstützt habe, auch als die Umstände für mich nicht ideal waren. Damit habe ich meinen Kindern gezeigt, wie Mut angesichts von Kritik aussieht.“
Leavitt erklärte, sie unterstütze Trump nun bei der Suche nach einer neuen Besetzung: „Ich habe dem Präsidenten meine Hilfe angeboten, jemanden auszuwählen, der ihm und dem Land gute Dienste leisten kann.“
Namen möglicher Kandidatinnen oder Kandidaten nannte sie nicht. „Was ich dem Präsidenten im vertraulichen Gespräch rate, bleibt vertraulich. Aber natürlich spreche ich mit ihm darüber, was die Aufgabe erfordert. Und er kennt sie sehr genau. Niemand versteht die Presse besser als Donald Trump.“ Es gebe viele Interessierte für den Posten, sagte Leavitt. „Die Entscheidung liegt allein beim Präsidenten.“
Quelle:New York Post