Drucken mit mehr Tempo: EufyMake E1: Neues Software-Update ermöglicht Druck in beide Richtungen
Der UV-Drucker EufyMake E1 druckt dank eines Updates jetzt in beide Richtungen. Das soll Aufträge deutlich beschleunigen. Auch Gestaltung und Wartung wurden verbessert.
Ob Handyhüllen, Holzschilder oder personalisierte Geschenke: Mit dem EufyMake E1 lassen sich Motive direkt auf zahlreiche Gegenstände drucken. Die Spezialtinte wird dabei durch UV-Licht ausgehärtet, die Motive sind sofort fixiert. Seit dem Verkaufsstart im Mai 2026 hat Hersteller Anker Innovations die Software seines kompakten UV-Druckers dabei mehrfach erweitert. Die wichtigste Neuerung ist ein Druckmodus, der die Arbeitszeit deutlich verkürzen soll.
Was bietet der EufyMake E1?
Der E1 kombiniert UV-Direktdruck mit einer Funktion für fühlbare Oberflächen. Laut Hersteller lassen sich auf geeigneten Materialien bis zu fünf Millimeter hohe Reliefstrukturen aufbauen. So können etwa Schriftzüge, Muster oder Bilder mit einer plastischen Textur entstehen. Auf diese Weise lassen sich auf den unterschiedlichsten Materialien kreative Motive gestalten, die sogar fühlbar werden.
Der EufyMake E1 im Überblick:
- Druckverfahren: UV-Direktdruck mit einer Auflösung von bis zu 1.440 dpi
- Materialien: laut Hersteller mehr als 300 geeignete Materialien, etwa Holz, Glas und Metall
- Reliefdruck: fühlbare Strukturen bis 5 Millimeter Höhe
- Bedienung: Software für Computer und Smartphone mit Vorlagen und Positionierungshilfen
- Update: bidirektionaler Druck für kürzere Bearbeitungszeiten bei Flachbett-Aufträgen
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Wer sich für das Gerät interessiert, findet das EufyMake E1 Basic Bundle im Black-Friday-Angebot aktuell für 1.799 statt 2.399 Euro. Das entspricht 600 Euro beziehungsweise 25 Prozent Rabatt auf den regulären Shoppreis und ist der aktuelle Bestpreis – günstiger war der Drucker noch nie. Im Paket enthalten sind der Eufy Make E1 sowie Tinten- und Reinigungskartuschen. Für den Druck auf runden Gegenständen ist allerdings zusätzliches Zubehör erforderlich.
Bidirektionaler Druck: Bis zu 75 Prozent weniger Zeit
Bislang trug der Druckkopf die Tinte nur während der Bewegung in eine Richtung auf, auf dem Rückweg blieb er untätig. Diese digitale Work-Life-Balance war Anker wohl ein Dorn im Auge, was dem UV-Drucker jetzt seine Freizeit nimmt: Durch ein Software-Update kann der EufyMake E1 jetzt auch während der Rückfahrt des Druckkopfes Farbe aufbringen. Nach internen Messungen des Herstellers verkürzt sich die Druckzeit abhängig von Motiv und Einstellungen durch diese Anpassung um etwa 40 bis 75 Prozent. Bei einem 57 Millimeter großen Kühlschrankmagneten sei sie laut Anker beispielsweise von zehn Minuten und 15 Sekunden auf fünf Minuten und 24 Sekunden gesunken. Deutlich mehr Druck in weniger Zeit also.
Der neue Doppel-Druck-Modus funktioniert derzeit aber nur beim Flachdruck, nicht aber mit dem Rotations- oder Roll-to-Film-Aufsatz. Zudem ist eine Kalibrierung nötig, damit die Tintentropfen bei beiden Bewegungsrichtungen präzise aufeinanderliegen. Wer besonders feine Motive druckt, kann die Ergebnisse außerdem mit dem bisherigen einseitigen Modus vergleichen und entsprechend auswählen.
Einfachere Gestaltung und flexiblere Wartung
Auch die Vorbereitung der Druckprojekte wurde von Anker überarbeitet. Ein geführter Gestaltungsprozess hilft jetzt bei der Auswahl des Materials, beim Einfügen des Motivs und bei der Ausrichtung auf der Druckfläche. Über die Software lässt sich außerdem vorab abschätzen, wie viel Tinte ein Auftrag am Ende wirklich verbrauchen wird. Mit der Software-Version 5.0 steht der bidirektionale Druck inzwischen auch über die Smartphone-App zur Verfügung.
Weitere Änderungen betreffen den Umgang mit abgelaufener UV-Tinte. Statt den Drucker automatisch zu sperren, zeigt die Software nun eine Warnung an und ermöglicht es, den Auftrag dennoch fortzusetzen. EufyMake rät allerdings weiterhin zum Austausch: Alte Tinte kann die Düsen verstopfen und den Druckkopf beschädigen. Ergänzende Reinigungsfunktionen sollen den Wartungsaufwand verringern. UV-Tinte ist rund zwölf Monate einsatzbereit, älteres Arbeitsmaterial kann zu Verstopfung der Düse führen.
UV-Druck-Alternative bei Amazon
Eine Alternative zum EufyMake E1 ist der A4-UV-Flachbettdrucker von Furvveerr bei Amazon. Das derzeit für rund 2.899 Euro angebotene Gerät eignet sich laut Anbieter ebenfalls zum Bedrucken von Gegenständen aus Holz, Metall, Acryl, Glas und Kunststoff. Zusätzlich wird eine UV-DTF-Funktion beworben, mit der sich Motive auch auf Transferfolien drucken lassen sollen. Preislich liegt das Modell rund 1.100 Euro über dem aktuell reduzierten EufyMake E1 Basic Bundle. Es richtet sich damit eher an ambitionierte Anwender und kleinere Gewerbebetriebe.
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Fazit: Mehr Tempo, aber typische UV-Druck-Kosten
Für vorhandene E1-Geräte ist der bidirektionale Druck eine sinnvolle Erweiterung: Gerade bei vielen wiederkehrenden Aufträgen kann die Zeitersparnis ins Gewicht fallen. Das Update beseitigt allerdings nicht die typischen Nachteile des UV-Drucks. Spezialtinte, Reinigung und Pflege verursachen laufende Kosten, und die Anschaffung bleibt selbst mit Rabatt teuer. Für gelegentliche Einzelstücke ist ein externer Druckservice meist günstiger, wer aber hobbymäßig Tassen, Anhänger und Co. verschönern möchte, liegt hier genau richtig.