Russisch-islamisches Opferfest: Anleitung zum Nachkochen
Eid al-Adha wird zu Ehren der Opfer des Propheten Ibrahim abgehalten. Dieser hatte zugestimmt, seinen eigenen Sohn zu opfern, bis Allah ihm kurz vor dem Opfer erlaubte, den Jungen durch einen Schafbock zu ersetzen.
Muslime in Moskau: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Die Vorbereitungen zum Opferfest beginnen 20 Tage zuvor. In dieser Zeit ist es verboten, zu feiern, neue Kleidung zu tragen oder sich die Haare zu schneiden. Die große Freude erwartet die Gläubigen aber bereits: Die Feierlichkeiten beginnen am frühen Morgen mit Gebeten in der Moschee und dem Freitagsgebet Chutba durch den Imam. Im Zentrum des Festes steht die Opferung eines Tieres. In Russland ist dies meist ein großes Lamm, es können aber auch eine Ziege oder eine Kuh geopfert werden. Der Akt wird dabei von wichtigen Ritualen begleitet. Muslime glauben, dass das Paradies nur auf dem Rücken eines Tieres betreten werden kann und niemals erreicht wird, wenn kein Opfer dargebracht wird.Es ist streng verboten, Teile des heiligen Fleisches über die Feierlichkeiten hinaus aufzubewahren. Das ist aber sowieso sehr unwahrscheinlich: Wer kann den frisch zubereiteten, traditionellen Fleischgerichten schon widerstehen? Zudem wird viel auch an Freunde, Nachbarn und Bedürftige verteilt.
Welche Gerichte aber werden auf der Festtafel serviert? RBTH stellt ein beispielhaftes Menü vor, das bei einem russisch-islamischen Opferfest dargeboten werden könnte:
Brühe aus Lammkeule
Zutaten: einen Lammkopf drei Lammkeulen drei Knoblauchzehen drei Teelöffel Essig (3 %) zwei Eigelbe Salz und gemahlenen Pfeffer zum Abschmecken
Tee aus Sanddorn und den Blättern wilder Erdbeeren
Zutaten: zwei bis drei Blätter des Sanddorns zwei bis drei Blätter der wilden Erdbeere ein Teelöffel grüner Tee ½ Teelöffel getrocknete Minze Zucker zum Abschmecken