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News vom Wochenende: Paket mit Weihnachtskerzen legt Frankfurter Bahnhof lahm

Stern 

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Paket mit Weihnachtskerzen löst Sprengstoff-Furcht an Frankfurts Bahnhof aus (17.07 Uhr)
  • Junger Mann zeigt beim ersten Date tote Großmutter im Schrank (12.23 Uhr)
  • Vergewaltigungsopfer in Indien gestorben (11.28 Uhr)
  • Menschen im Osten Australiens fliehen vor Buschbränden (10.02 Uhr)
  • Gespräche der USA mit den Taliban wieder aufgenommen (8.49 Uhr)
  • Ab 1. Januar: E-Tretroller sollen Teil der Unfallstatistik werden (4.48 Uhr)
  • Oberstes US-Gericht stoppt Hinrichtungen auf Bundesebene vorerst (2.29 Uhr)
  • Robbie Williams holt Rekordhalter Elvis Presley bei Nummer-eins-Alben ein (0.24 Uhr)

Die News des Wochenendes im stern-Ticker: 

+++ 17.07 Uhr: Paket mit Weihnachtskerzen löst Sprengstoff-Furcht an Frankfurts Bahnhof aus +++

Ein verdächtiges Päckchen mit zwei Weihnachtskerzen hat den Bahnverkehr am Frankfurter Hauptbahnhof massiv beeinträchtigt. Drei Gleise des Bahnhofs wurden mehrere Stunden lang gesperrt, nachdem in der Toilette einer Regionalbahn ein mit Paketband umwickeltes Päckchen gefunden wurde, aus dem drei Drähte herausragten, wie die Bundespolizei mitteilte. Entschärfungsspezialisten der Polizei untersuchten das Päckchen - und fanden lediglich zwei mit Draht umwickelte rote Weihnachtskerzen. Bis zum Ergebnis der Untersuchung hätten die drei Gleise wegen einer "unklaren Gefährdungslage" sicherheitshalber gesperrt werden müssen, erklärte die Bundespolizei.

+++ 16.55 Uhr: Frau stirbt nach Messerstichen - Ex-Partner unter Mordverdacht +++

Nach den tödlichen Messerstichen auf eine Frau in Osnabrück in Niedersachsen steht deren ehemaliger Lebensgefährte unter Mordverdacht. Der 27-jährige Mann sei in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Da das Opfer zum Zeitpunkt der Messerstiche nicht mit einem Angriff durch den Beschuldigten rechnete, gehen Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück derzeit von Mord aus", hieß es. Die Tatbegehung erfülle nach derzeitigem Ermittlungsstand das Mordmerkmal der Heimtücke. Beamte waren am Freitag zu einem Mehrfamilienhaus gerufen worden. Sie fanden die lebensgefährlich verletzte Frau und nahmen den tatverdächtigen Mann fest. Nach ersten Erkenntnissen stach der 27-Jährige wiederholt mit einem Messer auf seine Ex-Partnerin ein. Die Frau starb im Krankenhaus.

+++ 16.19 Uhr: Proteste in Weißrussland gegen zu große Nähe zu Russland +++

In der weißrussischen Hauptstadt Minsk haben Hunderte Menschen gegen eine zu große Nähe zum Nachbarn Russland demonstriert. Bis zu 700 Menschen hätten sich an den Protesten beteiligt, berichteten lokale Medien. Die Demonstranten befürchten demnach, dass ihr Land an Russland angegliedert werden könnte. Eine Rednerin wurde mit den Worten zitiert: "Möchten Sie eine vertiefte Integration? Also, dass Putin hier regiert?" Auf Bildern war zu sehen, wie Demonstranten verschiedenen Alters eine Menschenkette bildeten. Die Aktionen waren den Berichten zufolge nicht genehmigt. Die Polizei der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik sei aber zunächst nicht eingeschritten. Hintergrund ist ein Treffen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit Kremlchef Wladimir Putin in Sotschi am Schwarzen Meer. Beide

+++ 15.54 Uhr: Bibliothek gibt Bücher an Ordensgemeinschaft zurück +++

Nach 77 Jahren kehren von den Nazis geraubte Bücher in die Bibliothek des Hauses HohenEichen in Dresden zurück. Die 22 Bände werden nach Angaben der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek an die dortige Ordensgemeinschaft der Jesuiten übergeben. Die Bände, darunter ein kirchliches Handlexikon, wurden im Zuge eines Forschungsprojekts zu NS-Raubgut im Bestand anhand eines Stempels identifiziert. Haus HohenEichen wurde 1921 durch Stiftung der Wettiner-Prinzessin Maria Immaculata von Sachsen gegründet und ist geistliches Zentrum der Jesuiten im Bistum Dresden-Meißen. 1941 ließen die Nazis es schließen, beschlagnahmten und enteigneten Grundstück samt allen Gebäuden und Inventar. Ein unbekannter Teil der Bibliothek gelangte als Schenkung der Gestapo 1942 in die Landesbibliothek, bis auf die 22 verbrannte er im Zuge der Bombardierung der Stadt 1945.

+++ 15.35 Uhr: Flussseeschwalbe "Seevogel des Jahres 2020" +++

Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur hat die Flussseeschwalbe zum "Seevogel des Jahres 2020" gewählt. Die Küstenbewohnerin stehe exemplarisch für die beiden globalen Umweltkatastrophen unserer Zeit: den Klimawandel und den dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt. In Deutschland hat die Flussseeschwalbe einen festen Platz auf der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel und gilt seit 2007 mit einem Bestand von 9000 bis 10.500 Paaren als gefährdet.

+++ 15.32 Uhr: Mindestens acht Tote bei Anschlag auf Bus in Kenia +++

Bei einem Anschlag auf einen Bus im Nordosten Kenias sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien auch mehrere Polizisten, teilte ein Sprecher von Präsident Uhuru Kenyatta mit. Aus Polizeikreisen verlautete, unter den insgesamt zehn Toten vom Freitagabend an der Grenze zu Somalia seien sieben Polizisten. Zu dem Anschlag bekannte sich die islamistische Shebab-Miliz. Die mit dem Terrornetzwerk al Kaida verbündete Miliz verübt immer wieder Anschläge in Kenia, seit das Land 2011 Truppen zum Kampf gegen die Islamisten nach Somalia entsandt hatte.

+++ 15.23 Uhr: 30 Meter hoher Baum stürzt auf fahrendes Auto - zwei Schwerverletzte +++

Ein rund 30 Meter hoher Baum ist bei Herten in Nordrhein-Westfalen auf ein fahrendes Auto mit zwei Insassen gestürzt. Der 60 Jahre alte Fahrer des Wagens und seine 57 Jahre alte Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein Unwetter habe zum Zeitpunkt des Unglücks nicht geherrscht, sagte ein Polizeisprecher. Erste Untersuchungen legten eher nahe, dass die Buche von innen morsch gewesen sei. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde sie zerschnitten und von der Fahrbahn geholt. Die beiden Verletzten kamen in ein Krankenhaus. Ihr Auto war ein Totalschaden.

+++ 15.04 Uhr: US-Abgeordnete verabschieden Resolution zu Zwei-Staaten-Lösung +++

In einer Resolution zum Nahost-Konflikt hat sich das US-Repräsentantenhaus hinter die Zwei-Staaten-Lösung gestellt. Schritte "beider Seiten", die eine friedliche Beendigung des Konflikts blockierten, dürften von der US-Regierung nicht unterstützt werden, hieß es in der Resolution. Die Abgeordneten richteten sich parteiübergreifend gegen Pläne des geschäftsführenden israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, einen großen Teil des Westjordanlands zu annektieren. Es ist die erste Resolution des US-Repräsentantenhauses bezüglich einer Annexion des Westjordanlands. Eine Zwei-Staaten-Lösung könne "sowohl das Überleben Israels als einem jüdischen und demokratischen Staat sicherstellen als auch die legitimen Forderungen der Palästinenser auf einen eigenen Staat", heißt es in der Resolution.

+++ 14.51 Uhr: Lebensgroßes Christkind aus Weihnachtskrippe gestohlen +++

Unbekannte haben das lebensgroße Christkind aus der begehbaren Weihnachtskrippe im sächsischen Delitzsch gestohlen und später achtlos weggeworfen. Auch ein Hirtenjunge verschwand und wurde später zerstört gefunden. Landrat Kai Emanuel (parteilos) sprach in einer Mitteilung unter Verweis auf die Symbolkraft der Weihnachtskrippe von einer "Schändung". Nach seinen Angaben wurde die Figur des Hirtenjungen nach dem Diebstahl im Ortsteil Schenkenberg auf einem nahen Spielplatz verbrannt. Das Christkind kam glimpflicher davon, es wurde in eine Hecke geworfen. Die Schenkenberger Krippe stehe für die Grundwerte "unserer Gesellschaft", die mit Füßen getreten worden seien, so Emanuel.

+++ 14.20 Uhr: Prinzessin Amalia ist jetzt 16 +++

Die niederländische Kronprinzessin Amalia ist 16 Jahre als geworden - aber ohne große Geburtstagsparty. Das ließ Königin Máxima nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP wissen. Schließlich rückten die Weihnachtsferien näher, und in der Schule gebe es noch viel zu tun. Obendrein sei die Prinzessin stark beschäftigt mit der Aufführung eines Musicals, berichtete die Mutter. Das Stück "Het Kerstklooster" ("Das Weihnachtskloster") hat Amalia gemeinsam mit ihren Mitschülern geschrieben. Es soll am 10. Dezember im Theater Koninklijke Schouwburg in Den Haag aufgeführt werden. Zum Geburtstag veröffentlichte das niederländische Königshaus ein neues Porträtfoto der Thronfolgerin. Wie stolz die Eltern auf die älteste ihrer drei Töchter sind, machte der König kürzlich in der niederländischen TV-Sendung "Blauw Bloed" deutlich: "Das ist ein fantastisches Mädchen, das nun dabei ist, eine junge Frau zu werden", sagte Willem-Alexander. "Sie ist ein Schatz von einem Kind, und ich freue mich sehr über sie."

+++ 14.03 Uhr: Dresdner Riesenstriezel (Stollen) wiegt 3,9 Tonnen +++

Tausende Schaulustige haben beim 26. Dresdner Stollenfest den Umzug des Riesenstriezels 2019 durch die Altstadt verfolgt. Das süße Backwerk wog diesmal 3950 Kilogramm und war 4,10 Meter lang, 1,77 Meter breit und 87 Zentimeter hoch, wie die Bäckermeister mitteilten. Damit war er rund 100 Kilogramm schwerer als die kalorienreiche Delikatesse im Vorjahr. Nach der feierlichen Enthüllung auf dem Striezelmarkt wurde das traditionelle Dresdner Weihnachtsgebäck portionsweise verkauft, der Erlös geht diesmal an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Das Spektakel erinnert an das Zeithainer Lustlager 1730, mit dem Sachsens legendärer Barockfürst August der Starke (1670-1733) zur Heeresschau geladen hatte.

+++ 13.48 Uhr: Mindestens sieben Tote bei Gasexplosion in Hochhaus in der Slowakei +++

Nach einer Gasexplosion im Osten der Slowakei ist die Zahl der Toten nach Polizeiangaben auf sieben gestiegen. Rund 40 Menschen seien verletzt worden, teilten die Rettungskräfte mit. Ein Mensch galt am Unglücksort in der Stadt Presov nach Behördenangaben noch als vermisst. Die Explosion hatte sich am Freitag in einem zwölfstöckigen Gebäude ereignet. Anschließend brach ein Feuer aus, das sich örtlichen Medienberichten zufolge auf vier oder fünf Stockwerke ausbreitete. Einsatzkräfte brachten Menschen aus dem gegenüber einer Schule gelegenen Gebäude in Sicherheit, wie die Polizei auf Facebook mitteilte. Den rund hundert Feuerwehrleuten gelang es erst am Samstagmorgen, den Brand zu löschen.

+++ 13.35 Uhr: Beethovens Unvollendete wird vollendet +++

Beethovens Unvollendete wird nun doch noch vollendet: Ein Computerprogramm soll mithilfe künstlicher Intelligenz die 10. Sinfonie zu Ende komponieren, die der berühmte Musiker im Alter nicht mehr abschließen konnte, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet. Seit dem Sommer arbeite ein internationales Team aus Musikwissenschaftlern, Komponisten und Informatikern daran, den Algorithmus so zu trainieren, dass er die fehlenden Passagen im Geiste Beethovens nachkomponiert. Die Weltneuheit soll im Beethoven-Jahr 2020 vom Beethoven-Orchester in Bonn uraufgeführt werden. Was dabei herauskommt, weiß noch keiner der Beteiligten. Von Beethovens 10. Sinfonie sind nur Fragmente erhalten. Idee und Geld zu dem Projekt stammen von der Deutschen Telekom.

+++ 13.24 Uhr: Dänemark will bis 2050 klimaneutral werden +++

Dänemarks sozialdemokratische Minderheitsregierung und sieben weitere Parteien haben sich auf verbindliche Ziele zur Reduzierung klimaschädlicher Gase verständigt. Mit einem entsprechenden Gesetz will das 5,6 Millionen Einwohner zählende Land bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral sein. Das gab die Regierung bekannt. Dem Pakt zufolge soll das geplante Gesetz auch für künftige Regierungen bindend sein. Die Dänische Gesellschaft für Naturschutz begrüßte den Pakt als "historisch". Zugleich drang Präsidentin Maria Reumert Gjerding darauf, dass nun konkrete Aktionen folgen müssten.

+++ 13.20 Uhr: Polizei sichert 3300 Datenträger in Missbrauchsfall +++

Die Dimensionen sind erschreckend und ein Ende noch nicht abzusehen: Im Zuge der Ermittlungen zu dem in Nordrhein-Westfalen entdeckten Kindesmissbrauch-Netzwerk sind mittlerweile 3300 Datenträger sichergestellt worden. Das erklärte ein Sprecher der Polizei Köln. "Wir haben mit einer Vielzahl an Daten gerechnet, aber diese Masse, die wir vorgefunden haben und immer noch vorfinden, hat uns überrascht", sagte der Kölner Kripochef Klaus-Stephan Becker. In dem Fall, der in Bergisch Gladbach seinen Ausgangspunkt hatte, sollen etliche Männer ihre Kinder missbraucht und Bilder davon in riesigen Chat-Gruppen geteilt haben. Allein in Nordrhein-Westfalen sitzen sieben Verdächtige in Untersuchungshaft, außerdem gab es Festnahmen in Hessen und Rheinland-Pfalz.

+++ 13.12 Uhr: Größtes Ölvorkommen seit über 30 Jahren in Mexiko entdeckt +++

Im Südosten von Mexiko sind die größten Ölvorkommen der vergangenen 30 Jahre entdeckt worden. Das Feld Quesqui im Bundesstaat Tabasco verfügt über bestätigte und mögliche Reserven, die 500 Millionen Barrel Rohöl entsprechen, wie der staatliche Energiekonzern Pemex  mitteilte. In zwei Jahren könnten dort täglich bis zu 100.000 Barrel Öl gefördert werden, sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador bei einem Rundgang. "Die Ölindustrie ist fundamental für die Entwicklung Mexikos."

+++ 13.11 Uhr: Barça-Präsident hofft, dass Messi nie für anderen Club spielt +++

Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu will Superstar Lionel Messi mit einem Rentenvertrag an den spanischen Fußballmeister FC Barcelona binden. "Wir werden ihm so viele Verträge geben, wie er will. Ich habe keinen Zweifel, dass er hier spielen wird, bis er in Rente geht, dass er sich dem Verein verschrieben hat", sagte Bartomeu in einem Interview. Der Kontrakt des 32-Jährigen läuft noch bis Sommer 2021. An dem Tag, an dem Messi gehe, werde das Spiel ein anderes sein, meinte Bartomeu. Für die Ära nach dem sechsmaligen Weltfußballer sei Barça aber mit Talenten wie Ansu Fati, Carles Aleña, Frenkie de Jong sowie Ousmane Dembélé gut vorbereitet.

+++ 13.11 Uhr: Mann stirbt nach Streit mit Gruppe +++

Ein 49-Jähriger ist in der Augsburger Innenstadt nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Gruppe gestorben. Der Mann war am späten Freitagabend mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar Richtung Königsplatz unterwegs, teilte die Polizei mit. Dort trafen sie auf eine Gruppe sieben junger Männer, mit der sie in Streit gerieten. Einer der Männer schlug dem Opfer daraufhin gegen den Kopf, so dass der Mann stürzte und am Boden liegen blieb. Auch der 50-Jährige Begleiter wurde von den Männern geschlagen und im Gesicht verletzt, die Frauen wurden nicht angegriffen. Anschließend flohen die Täter. Notärzte versuchten den Mann vor Ort zu reanimieren, jedoch erfolglos. Das Opfer starb noch im Rettungswagen.

+++ 13.07 Uhr: Iran verkündet Gefangenenaustausch mit den USA +++

Der Iran hat einen Gefangenenaustausch mit den USA verkündet. Nach Angaben von Außenminister Mohammed Dschawad Sarif soll ein im Iran inhaftierter amerikanischer Historiker gegen einen iranischen Biomediziner ausgetauscht werden. "Ich bin froh, dass Professor Massud Soleimani und Herr Xiyue Wang bald wieder mit ihren Familien vereint sind", twitterte Sarif. Er bedankte sich auch bei der Schweizer Botschaft in Teheran, die die Interessen der USA im Iran vertritt, für ihre konstruktive Rolle bei dem Austausch. Wang wurde 2016 während einer Reise in den Iran wegen angeblicher Spionage verhaftet und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Der Wissenschaftler Soleimani wurde 2018 bei seiner Einreise in Chicago verhaftet.

+++ 12.39 Uhr: Autofahrer erfasst Fußgänger und flüchtet - Polizist gibt Schuss ab +++

Ein betrunkener Autofahrer hat einen Fußgänger auf der Hamburger Reeperbahn erfasst und ist anschließend geflüchtet. Der Fußgänger hatte bei Grün die Ampel überquert, wie die Polizei mitteilte. Er wurde auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe des Autos geschleudert. Der 28-jährige Autofahrer flüchtete anschließend, statt sich um den Verletzten zu kümmern. Ein Polizist wollte den Mann stoppen und musste einen Schuss in Richtung des Autoreifens abgeben, weil der 28-Jährige mit durchdrehenden Reifen auf ihn zugefahren sei. Im weiteren Verlauf sei der Mann gestoppt worden. Er habe 1,74 Promille gehabt. Sein Auto und Führerschein wurden sichergestellt. Auch der 41-jährige Fußgänger, der ins Krankenhaus kam, hatte der Polizei zufolge Alkohol getrunken.

+++ 12.31 Uhr: Wegen Atomwaffen: Israel sieht Bombardierung des Irans als Option +++

Israel sieht eine Bombardierung seines Erzfeindes Iran als eine Möglichkeit an, um die Islamische Republik von Atomwaffen fernzuhalten. "Ja, das ist eine Option", sagte Außenminister Israel Katz während eines Besuches in Italien der Zeitung "Corriere della Sera". "Wir werden dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu produzieren oder zu erhalten", antwortete er auf die Frage, ob eine Bombardierung des Irans eine Option sei, die Israel in Betracht ziehe. Allerdings käme ein militärisches Vorgehen erst dann in Frage, wenn alle anderen Wege ausgeschöpft seien. "Wenn es der letzte mögliche Weg wäre, um dies zu verhindern, würden wir militärisch vorgehen".

+++ 12.23 Uhr: Mann zeigt beim ersten Date tote Großmutter, die er wegen eines Sesselstreits umgebracht hat +++

Nach dem ersten Date direkt ins Gefängnis: Ein junger Mann hat in Kiew beim ersten Treffen seine tote Großmutter gezeigt. Die Leiche der 82-Jährige befand sich nach Angaben der ukrainischen Polizei in einem Schrank. Über ihrem Kopf sei eine Plastiktüte gezogen worden. Der 23-Jährige habe bei dem Treffen auch die Frau bedroht, die er zuvor zu der Wohnung eingeladen hatte. Sie habe aber fliehen und die Polizei rufen können, berichteten lokale Medien. Der Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen. Im Verhör habe er dann einen Streit mit seiner Großmutter wegen eines Sessels eingeräumt, so die Polizei. Er soll sie danach erwürgt haben. Die Frau hatte er auf einer Dating-Plattform kennengelernt.

+++ 11.48 Uhr: Schienenlose autonome Straßenbahn in China in Betrieb genommen +++

Eine schienenlose und autonome Straßenbahn ist in Südwestchina in Betrieb genommen worden. Die Stadtbahn in Yibin in der Provinz Sichuan folgt einer eigenen Spur auf der Straße und fährt auf Gummirädern. Elektrisch betrieben erreicht die Bahn eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern und lässt sich auch leicht aufladen, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Die seit zwei Jahren erprobte Bahn kann sowohl mit als auch ohne Zugführer über ein autonomes Fahrsystem betrieben werden. Gesteuert werden die drei Waggons für 300 Passagiere über optische und andere Sensoren sowie das globale Navigationssystem.

+++ 11.41 Uhr: Wanderer in den Alpen tödlich verunglückt +++

Ein 59 Jahre alter Wanderer ist am Brauneck in Bayern tödlich verunglückt. Der Münchner war mit seiner Frau gegen 13.30 Uhr am Berg unterwegs, als er an einer schmalen Stelle ausrutschte, wie die Polizei mitteilte. Der Mann stürzte etwa 100 Meter eine steile Bergflanke hinab. Andere Wanderer versuchten den Verunglückten noch am Unfallort zu reanimieren, jedoch erfolglos. Die Rettungskräfte konnten beim Eintreffen nur noch den Tod feststellen.

+++ 11.28 Uhr: Vergewaltigungsopfer in Indien gestorben +++

Eine Frau, die in Indien vor Gericht zu ihrer Vergewaltigung aussagen wollte und auf dem Weg dorthin von ihren mutmaßlichen Peinigern in Brand gesetzt wurde, ist tot. Die 23-Jährige sei an einem Herzstillstand gestorben, teilte der behandelnde Arzt des Safdarjang Hospitals in Neu Delhi  mit. 70 Prozent ihres Körpers seien verbrannt gewesen, und in der Nacht habe sie einen Herzstillstand erlitten, sagte Shalabh Kumar weiter. Vor Gericht hatte sie bei einer Anhörung Polizeiangaben zufolge über ihre mutmaßliche Gruppenvergewaltigung aussagen wollen. Sie wurde nach eigenen Angaben auf dem Weg dorthin von ihren zwei Vergewaltigern und drei weiteren Tätern in Brand gesteckt.

+++ 11.28 Uhr: SPD sackt in Umfrage zum Start der neuen Parteiführung auf elf Prozent ab +++

Zum Start der neuen SPD-Spitze hat die Partei bei den Wählern weiter an Zustimmung verloren. Im neuen "RTL/ntv-Trendbarometer" kommen die Sozialdemokraten nur noch auf elf Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als in der Umfrage der Vorwoche. Auf die Frage, welche Partei am ehesten die Probleme in Deutschland lösen könne, nannten nur noch drei Prozent der Befragten die SPD. Forsa-Chef Manfred Güllner zog ein negatives Fazit der SPD-Basisabstimmung über die neue Parteiführung. "Anders als von der SPD erhofft war der lange Findungsprozess für die neue Parteispitze kein 'hohes Lied der Demokratie', sondern ein großer Reinfall."

+++ 11.23 Uhr: Heil kündigt Hartz-IV-Reform an +++

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will mit einer Hartz-IV-Reform mögliche Sanktionen für die Bezieher der Leistungen abmildern. "Es soll nie wieder in die Kosten der Unterkunft sanktioniert werden", kündigte Heil auf dem SPD-Parteitag an. Das werde er im Rahmen der Umsetzung eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV auf den Weg bringen. Nach dem Urteil sind monatelange Minderungen um 60 Prozent der Hartz-IV-Leistungen oder mehr mit dem Grundgesetz unvereinbar.

+++ 11.10 Uhr: Hauptdarsteller für Kinder-Soap "Schloss Einstein" gesucht +++

Chance für Nachwuchsschauspieler: Für die seit Jahren laufende Kinderserie "Schloss Einstein" über Schüler eines Internats werden neue Hauptdarsteller gesucht. Die Casting-Termine für die mittlerweile 24. Staffel der Soap sind für Januar angesetzt, wie die Produktionsfirma mitteilte. Gesucht werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Die drei Castings im Studiopark des Kindermedienzentrums in Erfurt sind offen. Jeder kann also vorbeikommen. Eltern müssen der Teilnahme aber zustimmen.

+++ 10.02 Uhr: Menschen im Osten Australiens fliehen vor Buschbränden +++

Außer Kontrolle geratene Buschfeuer haben Bewohner im australischen Bundesstaat Queensland in die Flucht getrieben. Die Behörden forderten die Bewohner dreier Vororte der Ostküstenmetropole Brisbane auf, sich umgehend in Sicherheit zu bringen. Die Bedingungen seien "äußerst gefährlich", und die Feuerwehr könne möglicherweise bald nicht mehr verhindern, dass die Brände sich weiter ausbreiteten, teilte die Brandschutzbehörde in Queensland mit. Im Osten wüteten mehr als hundert Brände, darunter ein "Mega-Feuer" nördlich von Sydney. Für die kommende Woche dürfte sich die Lage weiter verschärfen. Es wird mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius gerechnet. Winde fachen die Brände zusätzlich an.

+++ 9.49 Uhr: Polizei hält politisches Motiv bei Brandstiftung in Leipzig für möglich +++

Nach einer Brandstiftung im Landesamt für Steuern und Finanzen in Leipzig gehen die Ermittler Hinweisen nach einem politischen Motiv nach. Das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamts Sachsen sei in dem Fall eingeschaltet worden, erklärte die Polizei. Eine technische Ursache für den Brand könne ausgeschlossen werden, ein politisches Motiv hingegen nicht. Den Angaben zufolge hatten unbekannte Täter ein Feuer in dem Gebäude in Leipzig gelegt. Dabei sei ein Büroraum vollständig zerstört worden.

+++ 9.27 Uhr: Trump hofft weiter auf Dialog mit Nordkorea +++

Angesichts fehlender Fortschritte bei den Gesprächen über das Atomwaffenprogramm Nordkoreas hat sich US-Präsident Donald Trump mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In beraten. Bei einem Telefonat  waren sich beide nach Angaben von Moons Büro einig, dass es nötig sei, den Dialog mit der kommunistischen Führung in Pjöngjang fortzusetzen. Beide seien bei ihrem 30-minütigen Gespräch zu dem Schluss gekommen, dass die Lage "ernst" sei. Das Telefonat kam demnach auf Bitten Trumps zustande. Man sei sich einig, "dass der Impuls zum Dialog erhalten werden sollte, um rasch Ergebnisse bei den Verhandlungen über eine Denuklearisierung" zu erzielen, hieß es. Mit Denuklearisierung ist die atomare Abrüstung Nordkoreas gemeint.

+++ 8.49 Uhr: Gespräche der USA mit den Taliban wieder aufgenommen +++

Die USA haben die Verhandlungen mit den Taliban in Katar nach Angaben aus US-Quellen wieder aufgenommen. Die Gespräche seien in Doha fortgesetzt worden, der Fokus liege auf einer Reduzierung der Gewalt mit dem Ziel innerafghanischer Verhandlungen und einer Waffenruhe, sagte die US-Quelle. US-Präsident Donald Trump hatte im September die Friedensverhandlungen nach einer Reihe von Anschlägen der Taliban in Afghanistan für "tot" erklärt.   

+++ 7.46 Uhr: Heino: Es gibt kein Geheimnis für eine lange Ehe +++

Sein 41 Jahren ist Schlagersänger Heino, 80, schon mit seiner Hannelore verheiratet. Eine Zauberformel für eine lange Beziehung gibt es seiner Meinung nach nicht. "Es gibt kein Geheimnis", sagte Heino der Nachrichtenagentur DPA. "Die Hannelore ist ein sehr musischer Mensch. Ja, es hat gepasst." Er sei noch nie aus dem Haus gegangen, ohne sich von seiner Frau zu verabschieden. "Selbst wenn ich nur drei Stunden weg bin", sagte Heino. Klar gebe es mal kleine Meinungsverschiedenheiten. "Aber das ist der Rede gar nicht wert."

+++ 6.04 Uhr: Stimmung im deutschen Mittelstand trübt sich weiter ein +++

Die Geschäftserwartungen im deutschen Mittelstand sind einer Umfrage zufolge so schlecht wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr. "Auch der tendenziell inlandsorientierte Mittelstand kann sich der schwächeren Konjunktur in Deutschland und der Welt nicht entziehen", stellen der Bankenverband BVR und die DZ Bank in der aktuellen Ausgabe ihrer halbjährlichen Umfrage unter 1500 kleinen und mittleren Unternehmen fest. Viele Firmen bauen Personal ab, die Unsicherheit bremst Investitionen. Der Mittelstand insgesamt sei jedoch - unter anderem dank dicker Kapitalpolster - in "grundsolider Verfassung", heißt es bei der DZ Bank. Immerhin bewerten in der Herbstumfrage noch immer mehr als 80 Prozent der Mittelständler hierzulande ihre aktuelle Lage mit "sehr gut" oder "gut".

+++ 5.13 Uhr: Boliviens Ex-Präsident Morales nach Kuba geflogen +++

Der im mexikanischen Exil lebende ehemalige bolivianische Präsident Evo Morales ist nach Kuba geflogen. Morales habe sich am frühen Morgen auf den Weg nach Kuba gemacht, erklärte der Sprecher des mexikanischen Außenministeriums auf Twitter. "Nach unseren Informationen ist das eine vorübergehende Reise", fügte er hinzu. Weitere Informationen lägen zunächst nicht vor. Morales war Anfang November nach wochenlangen Protesten zurückgetreten und nach Mexiko geflohen. Ihm wurde die Manipulation der Präsidentschaftswahl zu seinen Gunsten vorgeworfen.

+++ 4.48 Uhr: Ab 1. Januar: E-Tretroller sollen Teil der Unfallstatistik werden +++

Das Phänomen E-Tretroller soll sich ab 1. Januar auch in der offiziellen Unfallstatistik wiederfinden. Das bestätigte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden der Nachrichtenagentur DPA. Zurzeit sei man noch in Kontakt mit den Innenministerien der Länder, die entsprechende Zahlen nach Wiesbaden schicken sollen. Wenn das funktioniere, könne man zum Jahresbeginn erstmals E-Scooter-Unfälle einzeln erfassen. Bisher tauchen E-Scooter laut Bundesamt nur unter der Sammelkategorie "sonstige Fahrzeuge" auf.

+++ 4.39 Uhr: USA wollen Vergabe von Weltbank-Krediten an China unterbinden +++

Keine Finanzhilfen für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will China von der Vergabe günstiger Kredite durch die Weltbank abschneiden. "Warum leiht die Weltbank China Geld? Wie kann das sein?", schrieb Trump auf Twitter. "China hat eine Menge Geld, und wenn sie keines haben, schaffen sie welches." Das müsse aufhören. Zu den Hauptaufgaben der in Washington ansässigen Weltbank gehört die Bekämpfung der Armut in Entwicklungsländern durch Vergabe günstiger Kredite. Nach eigenen Angaben flossen im laufenden Jahr rund 1,4 Milliarden Dollar an China - weit weniger als die 2017 überwiesenen 2,4 Milliarden Dollar.

+++ 4.25 Uhr: Saudiarabischer Soldat kritisierte USA vor Angriff auf US-Basis in Florida +++

Der saudiarabische Soldat, der bei einem Schusswaffenangriff auf einem US-Militärstützpunkt in Florida drei Menschen erschossen hat, hat die USA zuvor als "Nation des Bösen" kritisiert. Das teilte das auf die Überwachung extremistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE mit. "Ich bin gegen das Böse und Amerika als Ganzes ist zu einer Nation des Bösen geworden", erklärte der Schütze auf Twitter.

+++ 2.29 Uhr: Oberstes US-Gericht stoppt Hinrichtungen auf Bundesebene vorerst +++

Nur wenige Tage vor einer geplanten Hinrichtung hat das Oberste Gericht der USA die Vollstreckung der Todesstrafe auf Bundesebene vorerst untersagt. Der Supreme Court lehnte einen Eilantrag der Regierung ab, mit dem das einstweilige Verbot einer niedrigeren Instanz ausgehebelt werden sollte, wie US-Medien berichteten. Eine für Montagmorgen geplante Hinrichtung und drei weitere bis Ende Januar geplante Exekutionen sind damit zunächst ausgesetzt. Während viele US-Bundesstaaten die Todesstrafe vollstrecken, hat es auf Bundesebene seit mehr als 15 Jahren keine Hinrichtung mehr gegeben. Bei der für Montag geplanten Hinrichtung handelt sich um einen Rechtsradikalen, der 1999 wegen des Mordes an einer dreiköpfigen Familie verurteilt worden war.

+++ 1.38 Uhr: USA stufen Mexikos Drogenkartelle doch nicht als Terrorgruppen ein +++

Die US-Regierung wird mexikanische Drogenkartelle vorerst doch nicht als ausländische Terrororganisationen einstufen. Alle behördlichen Vorbereitungen dafür seien zwar getroffen, aber man werde den Schritt auf Bitten Mexikos hin aufschieben, teilte US-Präsident Donald Trump mit. Beide Regierungen würden nun ihre gemeinsamen Anstrengungen intensivieren, diese "bösartigen und immer weiter wachsenden Organisationen" in die Schranken zu weisen. Mexiko hat seit Jahren ein massives Problem mit Gewaltkriminalität. Vergangenes Jahr wurden in dem 130-Millionen-Einwohner-Land mehr als 36.000 Morde registriert - also fast 100 pro Tag. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressungen verwickelt sind.

+++ 1.07 Uhr: Tafeln warnen vor Ruf nach höheren Lebensmittelpreisen +++

Der Bundesverband der Tafeln hat Forderungen nach höheren und für die Bauern auskömmlichen Lebensmittelpreisen kritisch bewertet. "Einfach nur höhere Lebensmittelpreise zu fordern ist zu einfach. Das würde die Kundenzahl bei den Tafeln in die Höhe treiben", sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zwar sei das Anliegen von Landwirten und Teilen der Politik verständlich. Aber: "Auch Menschen, die wenig haben, müssen sich gesund ernähren können." Die Zahl derer, die sich bei den 940 Tafeln mit Lebensmitteln versorgen, sei gegenüber dem vergangenen Jahr um zehn Prozent gestiegen und liege bei 1,65 Millionen. Besonders groß sei die Nachfrage älterer Menschen, sagte Brühl.

+++ 1.07 Uhr: Nie benutztes "Mega Man"-Videospiel für Rekordsumme versteigert +++

Ein nie benutztes "Mega Man"-Videospiel aus dem Jahr 1987 ist bei einer Auktion in den USA für die Rekordsumme von umgerechnet 67.000 Euro versteigert worden. Fast zwei Dutzend Bieter hätten sich einen Wettstreit geliefert, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas mit. Mit dem erzielten Endpreis sei das Stück zum teuersten je versteigerten originalverpackten Videospiel geworden. Die Videospielreihe "Mega Man" rund um einen blauen Kampfroboter stammt aus Japan.

+++ 0.58 Uhr: Ermittlungsverfahren gegen französischen Ex-Minister Bayrou eingeleitet +++

Gegen den französischen Politikveteran François Bayrou ist ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Gelder eingeleitet wurden. Der 68-jährige Chef der Zentrumspartei MoDem wurde offiziell beschuldigt, wie aus Justizkreisen verlautete. Zuvor sei er zehn Stunden lang befragt worden. Mehreren führenden Vertretern der Zentrumspartei wird vorgeworfen, als Abgeordnete des EU-Parlaments ihre Mitarbeiter mit EU Geldern bezahlt zu haben, obwohl diese vor allem für die Partei arbeiteten. Die Justiz verdächtigt Bayrou, der Hauptverantwortliche in der Scheinbeschäftigungsaffäre  zu sein.

+++ 0.30 Uhr: Elon Musk nach Pädophilie-Stichelei freigesprochen +++

Der amerikanische Star-Unternehmer Elon Musk ist vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen worden, nachdem er einen Rettungstaucher als "pädophilen Kerl" bezeichnet hat. Die von US-Medien veröffentlichte Entscheidung einer Jury in Los Angeles beendete einen kurzen Prozess. "Mein Glaube an die Menschheit ist wieder hergestellt", kommentierte Musk das Urteil laut der "New York Times". Hintergrund ist die Rettungsaktion für eine Jugendfußballmannschaft, die im Juni 2018 von Wassermassen in einer Höhle in Thailand eingeschlossen worden war. Damals schlug Musk den Einsatz eines Mini-U-Boots vor, das dann auch in kürzester Zeit von seiner Raumfahrt-Firma SpaceX gebaut und nach Thailand gebracht wurde. Ein britischer Taucher hatte das U-Boot als PR-Gag kritisiert. Musk  bezeichnete ihn daraufhin als "pädophilen Kerl".

+++ 0.24 Uhr: Robbie Williams holt Rekordhalter Elvis Presley bei Nummer-eins-Alben ein +++

Mit seinem Weihnachtsalbum "The Christmas Present" ist Robbie Williams an die Spitze der britischen Charts geklettert - und liegt bei der Zahl seiner Nummer-eins-Soloalben nunmehr gleichauf mit dem bisherigen Rekordhalter Elvis Presley. "Es ist eine unglaubliche Leistung und bedeutet mir mehr als jedes meiner anderen Alben", erklärte Williams. Früher habe er solche Erfolge "mit Kokain und Stripperinnen" gefeiert. Heute sei das anders: "Kann ich bitte einen Döner haben?", fragte Williams scherzhaft. "The Christmas Present" ist Williams 13. Soloalbum, das es als Nummer eins auf die britische Hitliste schaffte. Mehr Nummer-eins-Alben hatten bisher nur die Beatles-Mitglieder Paul McCartney mit 22 und John Lennon mit 18 Nummer-eins-Alben.

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